
Station 151: Neonatologische Intensivstation im Perinatalzentrum

Station der Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Neonatologie und Intensivmedizin
Klinikdirektor: Prof. Dr. med. Jürgen Seidenberg
Oberarzt: Dr. med. Eva Cloppenburg
Oberarzt: Fr. med. Mechthild Schulze Becking
Stationsleitung: Schwester Änne Siemen
stellv. Stationsleitung: Schwester Heidi Becker
Telefon: 0441-403-11510
Besuchszeiten:
Angehörige können jederzeit zu Besuch kommen. Ansonsten: nach Absprache
Schwerpunkte:
Neonatologie
Selbstdarstellung:
In unserem Perinatalzentrum werden Mutter und Kind vor bzw. nach der Geburt von einem Team aus Geburtshelfern, Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern rund um die Uhr kompetent versorgt. Durch kurze Transportwege zwischen Kreißsaal und der Neonatalen Intensivstation (Wand-an-Wand-Versorgung) können im eigenem Haus transportbedingte Risiken und Belastungen minimiert werden. Der Hauptschwerpunkt liegt in der Behandlung von Frühgeborenen ab der 24.SSW und schwerkranken Neugeborenen. Daneben werden auch Neugeborene z.B. mit Infektionen, Anpassungsstörungen, Neugeborenengelbsucht und ähnlichen Krankheitsbildern in der Nähe ihrer Mutter betreut.
Insgesamt stehen 12 Behandlungsplätze zur Verfügung, davon 6 Beatmungsplätze. Die Therapie und Behandlungsstandards sind stets auf dem aktuellen Stand. Sämtliche zur Zeit zur Verfügung stehenden Beatmungstechniken kommen zur Anwendung.
Früh- und Neugeborene mit angeborenen Fehlbildungen oder Herzfehlern werden von den Kinderchirurgen bzw. Kinderkardiologen aus unserem Hause betreut.
Begriffe wie „sanfte Pflege“ und „minimal Handling“ werden bei uns in die Tat umgesetzt (basale Stimulation).
Nach Absprachen werden Pflegerunden und ärztliche Maßnahmen so koordiniert, dass die Belastung für das Kind kurz und die Ruhephasen möglichst lang sind. Die Eltern werden von Anfang an in die Pflege ihrer Kinder mit einbezogen. In verschiedenen Studien wurde wiederholt auf die Zusammenhänge zwischen intensivem Hautkontakt und einer geringeren Komplikationsrate hingewiesen. Sobald wie möglich, je nach Zustand des Kindes, dürfen die kleinen Patienten "känguruhn". Dabei wird das Kind auf die nackte Brust von Mutter oder Vater gelegt und mit warmen Tüchern zugedeckt. Es erlebt somit die Geborgenheit des Mutterleibes.
Gemeinsam versuchen wir die Zeit für die kleinen Patienten und deren Eltern so angenehm wie möglich zu gestalten.



